Extrusion 4-2026
Extrusion 4/2026 kompakt 38 ► Guill Tool & Engineering Jacob Marcure, leitender Konstrukteur jmarcure@guill.com Peter Leary, Technischer Vertriebsingenieur, Extrusionsabteilung pleary@guill.com len Montage zur Verbindung ver- schiedener Rohrformen. Guills neuer Hubkolbenkopf eliminiert eine kom- plette Montage. Es eliminiert außer- dem das Inventar im Ablauf. Daher ist keine Lagerung verschiedener Rohr- formen und Verbinder für Montage, Guill Tool hat seinen neuen Hubkol- benkopf auf den Markt gebracht. Die traditionelle Spitzen- und Chip-Bau- gruppe wird durch eine lineare Hub- kolbenbaugruppe ersetzt, die das Profil der Röhre innerhalb einer be- stimmten Länge verändert. Dieser Prozess wird während eines einzelnen Extrusionslaufs ohne Unterbrechun- gen wiederholt. Die Schneidfähigkeit in Verbindung mit der Extrusionsge- schwindigkeit schneidet das Endpro- dukt auf Länge. Während Kosten und Wertstromak- tivitäten reduziert werden, verbessert sich die Qualität. Es ist nur ein Extru- sionslauf erforderlich, um ein fertiges Produkt herzustellen, im Gegensatz zu mehreren Extrusionsläufen mit Werkzeugwechsel und einer manuel- Hin- und hergehenden Kopf für medizinische Schläuche vorgestellt Auftragserfüllung und Versorgung der Fertigwaren erforderlich. Außerdem eliminiert der Hubkopf ein Verbindungsstück, ermöglicht die Herstellung von JIT und die Bestellung von Produkten. Schließlich verkürzt es die gesamte Laufzeit vom Erhalt der Bestellung bis zum Versand. Solche Schläuche werden typischer- weise bei Wunddrainageoperationen und anderen medizinischen Anwen- dungen eingesetzt. Ski-Entwicklung der Stöckli Swiss Sports AG an. Mechanische Prüfun- gen im eigenen Labor liefern die Da- tenbasis für Konstruktion, Weiterent- wicklung und Qualitätssicherung. Skier bestehen aus komplexen Ver- bundsystemen aus Holz, Faserver- bunden, Metallen und Klebstoffen. Die zuverlässige Verbindung dieser Materialien ist ein zentraler Faktor für Performance, Sicherheit und Lebens- dauer. Neue Werkstoffe, geänderte Ein Ski wird im Einsatz tausendfach gebogen, belastet und verdreht. Jede Abfahrt wirkt auf den Materialver- bund, jede Kurve auf Klebeschichten, Kernmaterialien und Decklagen. Damit neue Materialien und Verbund- aufbauten zuverlässig bewertet und miteinander verglichen werden kön- nen, müssen ihre mechanischen Ei- genschaften und Verbindungen quantitativ geprüft werden. Genau hier setzt die Materialprüfung in der Materialprüfung in der Ski-Entwicklung Schichtaufbauten und unterschiedli- che Klebesysteme erfordern Prüfun- gen, die nicht nur Einzelmaterialien, sondern komplette Verbundsysteme quantitativ bewerten. Für Stöckli bestand die Aufgabe darin, diese Prüfungen reproduzierbar und unter konstanten Bedingungen im eigenen Haus durchzuführen. Ziel war es, Entwicklungsentscheidungen auf belastbare Messdaten zu stützen und externe Prüfaufwände zu reduzieren.
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