Extrusion 6-2026

Extrusion 6/2026 sBLEND G Gravimetrischer Batch Blender mit hoher Genauigkeit. ZERO LOS S www.motan-group.com Wir stellen aus: Halle B1 Stand 1111 ► VDI ZRE – das Kompetenzzentrum für zirkuläre Wirtschaft und Ressourceneffizienz www.vdi.de www.ressource-deutschland.de Um EU-Rezyklatquoten ab 2030 zu erfüllen, müssen Unternehmen ihre Produktionsprozesse gezielt auf den Einsatz von Kunststoffrezyklaten ausrichten – unterstützt durch digitale Assistenzsysteme und wertschöpfungsstufenübergreifende Kooperationen (© VDI ZRE) Rückläufige Verarbeitung und sta- gnierende Digitalisierung : Im Jahr 2023 wurden in Deutschland rund 12,8 Mil- lionen Tonnen Kunststoffe verarbei- tet, 8,5 Prozent weniger als noch 2021. Die eingesetzten Rezyklate stie- gen zwar um 6,2 Prozent auf rund 2,4 Millionen Tonnen – jedoch werden selbst hochwertige Rezyklate mangels Nachfrage derzeit kaum abgesetzt. Niedrige Importpreise für Neuware aus Asien und Nordamerika verschär- fen das Problem. Gleichzeitig liegt der Digitalisierungsgrad der Gummi- und Kunststoffindustrie mit einem Index- wert von 1,9 (2022) weiterhin unter dem Branchendurchschnitt von 2,2 – und mehr als die Hälfte der Unter- nehmen kennt den bald verpflichten- den Digitalen Produktpass (DPP) nicht oder hält ihn für irrelevant. Vier Hebel, die angesetzt werden müssen : Das neue VDI ZRE-Kurzpapier „Kreislaufwirtschaft und Ressourcen- effizienz in der kunststoffverarbeiten- den Industrie“ klärt daher unter anderem, inwieweit die kunststoffver- arbeitende Industrie bereits zirkulär wirtschaftet und wo Potenziale sowie praktische, regulatorische und wirt- schaftliche Herausforderungen bei der Umsetzung zirkulärer Wirtschafts- weisen bestehen. Es identifiziert neben dem Einsatz von Kunststoffre- zyklaten sowie Biopolymeren die Um- setzung von Digitalisierungsmaß- nahmen zur Steigerung der Ressour- ceneffizienz sowie die Etablierung übergreifender Kooperationen als Hebel, die für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft unverzichtbar sind und perspektivisch wie kontinuierlich ineinandergreifen müssen. Die Praxis zeigt, was bereits möglich ist : Das Kurzpapier belegt außerdem anhand konkreter Beispiele, dass diese Transformation heute schon ge- lingt: So konnte die mk Plast GmbH durch die Vernetzung ihrer Produkti- onssysteme ihren Kunststoffaus- schuss und Energieverbrauch senken und auf diese Weise zugleich maß- gebliche Kosteneinsparungen ver- zeichnen. Handlungsempfehlungen für Unter- nehmen : Abschließend gibt das VDI ZRE-Kurzpapier Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie konkrete Empfehlungen an die Hand, um die „Kreislaufwirtschaft Kunst- stoffe“ im eigenen Betrieb zu etablie- ren. Das Kurzpapier „Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz in der kunst- stoffverarbeitenden Industrie“ des VDI ZRE wurde im Auftrag des Bun- desministeriums für Umwelt, Klima- schutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMUKN) erstellt und ist kostenfrei downloadbar.

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